00:00:00: Cindy: Manchmal reicht ein Wochenende, um kurz rauszukommen und den Kopf frei zu bekommen. Genau das haben wir in Hamburg gemacht. Ende Winter ziemlich kalt, aber mit einer richtig schönen Mischung aus Stadt, Wasser und ein paar Highlights. Ich nehme dich mit Heute durch unsere 48 Stunden in Hamburg. Willkommen zu einer neuen Folge von Places we Love, eurem Reisepodcast für Familien und für alle, die neue Orte und besondere Unterkünfte entdecken möchten. Ich bin Cindy, schön, dass du reinhörst. Wenn du mich schon länger hörst, dann weißt du, dass ich Kurztrips total liebe, weil sie einfach wirklich den Kopf total frei machen. Man ist in einer komplett anderen Welt und man muss auch gar nicht so weit weg, um was völlig Neues zu erleben. Und genau das haben wir vor ein paar Wochen gemacht. Wir sind für ein Wochenende nach Hamburg geflogen. Es war jetzt nicht ganz spontan, denn wir hatten eigentlich für etwas anderes Tickets. Ich sag auch mal so, der Flug war eine leichte Katastrophe. Also der Flug an sich war keine Katastrophe, aber was uns Dummes passiert ist, war eine leichte Katastrophe. Dazu später mehr. Denn ja, es war noch ziemlich kalt. Wir sind Ende des Winters, Anfang des Frühlings nach Hamburg geflogen. Also genau die Zeit, in der man sich eigentlich schon so nach Frühling sehnt, aber es draußen noch richtig kalt ist. Und Hamburg hat das an diesem Wochenende dann leider, oder was heißt leider, aber ja komplett ausgespielt. Es war kalt. Es war ab und zu mal kurz ein bisschen Sonne raus, aber es war vor allem wirklich kalt. Dieser Wind, den du in Hamburg hast, gerade am Wasser, der geht einfach durch alles durch. Und trotzdem hat genau das auch irgendwie dazu gehört. Ja, wir sind, wie gesagt, am Freitagnachmittag von Frankfurt losgeflogen. Nicht ganz Eine Person unserer Familie ist leider erst am Abend geflogen. Das war also am späteren Abend. Das war dann nicht so geplant. Der Flug ist ja wirklich kurz. Bist kaum in der Luft, dann bist du schon wieder im Landeanflug. Und ich weiß für alle Stimmen, die jetzt Mensch, wie könnt ihr jetzt nur von Frankfurt nach Hamburg fliegen? Also a, es war noch bevor diese Lufthansa mit diesen ganzen Streiks anfing Und b, uns hat einfach in letzter Zeit wirklich beruflich bedingt vor allem die Deutsche Bahn tierisch genervt. Wir waren in sehr vielen Fällen zu spät zu Meetings, haben Termine verpasst, obwohl man schon wirklich gut Zeitpuffer einplant. Aber wenn du dann sagst du hast eineinhalb Stunden Zeitpuffer eh schon eingeplant und dann das trotzdem nicht mal pünktlich schaffst, dann macht Bahnfahren irgendwie einfach keinen Spaß mehr. Und wenn du übers Wochenende einfach begrenzt Zeit hast, dann überlegst du dir natürlich auch zweimal, wie du das machst. Deswegen sind wir geflogen und nicht Bahn gefahren und das war dann eben auch super, super schnell. Und ich muss sagen, wir hatten ein nettes Hotel. Kennst du vielleicht, Motel One Kette, Da sind wir eigentlich ganz gerne unterwegs. Also insbesondere, wenn es jetzt wirklich nur Kurztrips sind, weil die Zimmer sind, ich sag mal so, die sind schon recht klein. Und gerade wenn du als Familie unterwegs bist, wie in unserem Fall, dann brauchten wir natürlich zwei Zimmer, weil du unmöglich irgendwie da zu dritt eigentlich rein kannst. Es gibt ab und zu mal so eine Art Familienzimmer, die so eine ausklappbare Couch oder so eine Art Sessel haben. Das heißt, zu dritt geht das ganz gut, aber zu viert und zumal die Kinder jetzt ja nicht mehr ganz so klein sind, funktioniert es bei uns nicht. Also da haben wir dann wirklich zwei Doppelzimmer gebraucht. Wir waren in dem Motel One Hamburg Fleet Insel und das kann ich nur total empfehlen. Das ist super neu, super modern, es liegt super zentral, das habe ich tausendmal super gesagt, aber du kannst hier eigentlich alles gut zu Fuß erreichen. Und genau das war uns in dem Fall wirklich wichtig für so einen kurzen Trip, dass man keine Zeit verliert mit langen Wegen, sondern man kann einfach direkt raus, kann das Auto in der Tiefgarage stehen lassen und fertig, wenn man mit dem Auto da ist. In unserem Fall sind wir eh nicht mit dem Auto da gewesen. Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir uns kurz ein bisschen frisch gemacht und dann bin ich mit den Mädels direkt wieder raus. Wir haben ja keine Ahnung gehabt, wohin und wie und was. Mein Mann ist leider ja nicht mit uns mitgeflogen, sondern musste dann später nachfliegen. Ja, und ich hatte keine Ahnung, wir hatten eigentlich so einen schönen Abend uns vorgenommen, dass wir da schön rumschlendern, gucken, wo man nett essen gehen kann. Letzten Endes hat mir das Hotel dann das portugiesische Viertel empfohlen. Das ist ein Klassiker in Hamburg und ich kannte es tatsächlich vorher auch nur von Bildern im Sommer, wenn alles relativ voll ist. Alle draußen sitzen und das war bei uns natürlich komplett anders. Es war kalt, niemand saß draußen, alles hat sich drinnen abgespielt. Aber auch das hatte etwas Die Restaurants waren alle recht gut gefüllt und man merkt wirklich, das Portugiesenviertel hat, wie der Name schon sagt, einen sehr, sehr großen Einfluss aus Portugal, aber auch viele Restaurants, die brasilianische Küche anbieten und auch spanische Küche. Wir sind dann zu einem spanischen Restaurant gegangen, Kinders und ich haben Tapas gegessen, auch ein bisschen Fisch war super lecker und es war echt total schön. Aber vielleicht sollte ich jetzt erst mal kurz erklären, warum das mit dem Flug so ein bisschen bei uns in die Hose gegangen ist. Und zwar Hauptgrund unseres Hamburg Besuchs, der lag neben der Stadt natürlich auch darauf, dass wir MJ, das Michael Jackson Musical besuchen wollten und wir hatten dafür Karten und diese Karten hatte ich geschenkt bekommen und die waren ausgedruckt und lagen in einem Umschlag bei uns auf dem Tisch. Und ich muss sagen, der heutigen Zeit, da denkt man einfach, naja, alle Eintrittskarten und so weiter, die die sind ja auch alle immer noch online verfügbar und du kannst mit irgendeiner Art von E Ticket überall reinkommen. Jedenfalls war es wirklich so, es ist kein Scher, wir saßen am Gate, der Flug hatte ein bisschen Verspätung, weshalb wir da immer noch saßen, sonst wären wir eh schon längst eingestiegen. Dann frage ich auf einmal so mein Mann, sag mal, die Tickets, die hast du doch oder Du hast doch die Tickets eingepackt. Und dann dachte ich, er macht einen Scherz in mir, das macht er nämlich ganz gerne, weil irgendwie ist er am Ende des Tages doch immer der Organisator, der dann die Pässe, wenn man irgendwo wegfliegen hat und so weiter und so fort. Deswegen dachte ich einfach, er hat die Tickets auch eingepackt, er hatte sie aber nicht und es stand auch explizit auf den Tickets drauf, dass sie nur in Papierform gültig sind. Warum auch immer, keine Ahnung, Leute, ich weiß es nicht. Jedenfalls haben wir versucht, noch an diesem Gate, kurz bevor wir ins Flugzeug eingestiegen sind, jemanden bei dem Musical zu erreichen, jemanden bei dieser Ticketfirma zu erreichen. In allen Fällen ging natürlich nur diese typische Anrufbeantworter Ja, du bist einfach nicht durchgekommen. Und dann hatten wir wirklich Sorge, dass unsere relativ teuren, sage ich mal, Musical Karten komplett verfallen, wenn wir jetzt ohne diese Karten losfliegen. Und es blieb uns ehrlich gesagt in diesem Moment nichts anderes übrig, als entweder auf gut Glück, dass wir alle fliegen und wir haben eben kein Ticket dabei und kommen eventuell nicht in das Musical, weshalb wir ja eigentlich hingeflogen wären. Oder aber einer bleibt zu Hause bzw. Fährt noch mal vom Flughafen nach Hause. Wir wohnen ja doch schon eine gute halbe Stunde entfernt vom Flughafen, aber bis man da erst mal wieder beim Parkhaus ist und so weiter. Also man ist fast dann eine Stunde unterwegs. Und so ist es dann gekommen, dass wir einfach keinen erreicht haben. Ich saß im Flieger mit den Kindern, wir haben immer noch gehofft, mein Mann erreicht da telefonisch doch noch jemanden, bevor er quasi nicht kommt. Dann wurde er schon ausgerufen. Es war ein bisschen peinlich, könnte man sagen, weil wir ja natürlich wussten, dass er jetzt nicht an Bord ist, die Fluggesellschaft ihn aber gesucht hat, weil unser ganzes Handgepäck quasi, ja schon Handgepäck haben wir gar nicht aufgegeben, das haben wir natürlich dabei gehabt, aber ich glaube, sie konnten sehen, dass wir schon durch den Security Check gegangen sind oder sowas. Also dass wir quasi dieses Online Check In gemacht hatten und dann hat er natürlich gefehlt und das war alles ein bisschen blöd, weil wir immer noch gehofft haben, dass er es vielleicht doch noch in den Flieger schafft. Naja, Ende vom Lied war, er musste den Flug später nehmen und dann ist der größte Witz, Leute. Und das haben wir dann gar nicht bedacht. Und falls du das jetzt hörst und du jemals einen Hinflug verfallen lässt, aus welchem Grund auch immer, weil du es nicht schaffst oder keine Ahnung, eine Planänderung gibt und du redest dann nicht am Schalter mit jemandem und änderst auch sonst nichts in dem Ding, sondern du lässt ihn einfach verfallen, weil du dann denkst, naja, alles gut, kann denen ja wurscht sein, wenn ich ein neues Ticket mir buche. Ja, so haben wir das gedacht. Mein Mann hat sich ein neues Ticket gebucht für die zwei Stunden später eben wo der nächste Flug ging. Und wir haben dann dummerweise auf dem Rückflug festgestellt oder kurz vor dem Rückflug Opsi, er hat ja dann auch keinen Rückflug mehr gehabt, weil der dann damit verfallen ist, wenn du den Hinflug nicht angetreten bist. Also das vielleicht, falls du es nicht weißt, das könnte dann als kleines Problem auf dich hinzukommen. Und da haben wir uns natürlich dann doppelt und dreifach noch mal geärgert, dass wir ja jetzt eigentlich zwei Flüge gekauft haben. Hätte man wahrscheinlich am Schalter anders lösen können. Und ich weiß, das ist eigentlich für Leute, die so reiserfahren sind, wie wir es ja eigentlich sind, wahrscheinlich total doof. Aber wir hatten, glaube ich, so ein komplettes Blackout in dieser Panik, was machen wir jetzt? Wir haben die Tickets nicht, wie blöd, dass unser Wochenende so in gewisser Weise ins Wasser fällt, weil es ist ja eh schon so kurz und dann der erste Abend, wo du dann nicht wirklich gemeinsam was machen kannst. Das war also Stress pur eigentlich für so ein schönes Wochenende. Aber nichtsdestotrotz, am Samstag haben wir natürlich dann in unser schönes Weekend gestartet und wir konnten die Dinge ab jetzt zu viert unternehmen. Wir hatten schon vorab unsere Tickets für alles wirklich gebucht, was wir geplant haben, denn es ist scheinbar gar nicht so leicht, ohne ein vorab reserviertes Online-Ticket an vernünftige Besuchszeiten. Zu kommen. Sprich, wir waren am Samstagmorgen im Miniatur Wunderland und das kann ich auch jedem empfehlen, ob mit oder ohne Kinder, mit kleinen Kindern, großen Kindern. Das ist schon sehr interessant gemacht. Das ist relativ groß, es gibt super viele Details sehen. Also ich fand es schon sehr, sehr faszinierend. Ich liebe ja sowas eh. Ich habe ganz früh als Kind auch am Bahnhof, ich weiß nicht, ob ihr das noch kennt oder ob du das noch kennst, den Hauptbahnhöfen, oft von der Deutschen Bahn, solche kleinen Miniaturzüge gab, also diese Modelleisenbahn und da konnte man da Geld einwerfen und man konnte da irgendwie fahren und das fand ich immer total schön, total faszinierend und habe meine Eltern immer angebettelt, dass wir uns so eine kleine Modelleisenbahn zulegen und natürlich jeder immer, ach so ein Quatsch und überhaupt. Und alle Väter haben das mal irgendwann als Kinder gehabt oder die Opas haben das gehabt und irgendwann ist es verstaubt und keiner kümmert sich und so weiter. Naja, jedenfalls Ende vom Lied war, das gab es natürlich für mich nicht jemals als Geschenk und jetzt als erwachsene Person habe ich mir dann auch nie gekauft, weil dann ist es tatsächlich so, wo stellst du das hin, wo baust du das auf? Es braucht halt doch relativ viel Platz. Du musst es wirklich auch abstauben und all diesen Kram und dich drum kümmern. Und ja, von daher fand ich das umso schöner, dass man das im Miniatur Wunderland einfach mal so richtig schön erleben kann. Es gibt auch viele Knöpfe, wo man irgendwas drücken kann, gerade für die Kinder total schön. Dann geht hier ein Licht anderen dort die Baustelle setzt sich in Bewegung. Ihr könnt zum Beispiel auch eine Nachbildung eines, ja ich will nicht sagen Frankfurter Flughafen, aber ja eines Flughafens sehen und es ist auch sehr cool gemacht, wie dann die Flugzeuge abheben. Ihr hört dieses Dröhnen in euren Ohren, als wenn ihr wirklich an einem Flughafen wärt. Das ist wirklich toll für Kinder gemacht und ich glaube so roundabout haben wir zu viert jetzt dafür 60 Euro bezahlt und das war schon wirklich schön. Gehst da rein, merkst du relativ schnell, dass es nicht einfach nur eine Modelleisenbahn ist. Es gibt unglaublich viele Details, überall passiert was, du entdeckst ständig neue kleine Szenen und das passt glaube ich für jedes Alter ganz gut. Danach sind wir einfach durch die Stadt gelaufen, also auch hier, wir sind von unserem Hotel zum Miniatur Wunderland zu Fuß gelaufen. Das hat 20 Minuten, wenn überhaupt, gedauert. Danach noch mal die 20 Minuten, um in die Innenstadt zu laufen. Da sind wir so ein bisschen ohne Fest Plan, ohne To Do Liste rein einfach Richtung Innenstadt und haben uns die Gegend rund um die Alster angeschaut. Ja, und dann wurde uns einfach super kalt und wir mussten gucken, dass wir irgendwo in den Café kommen, um uns aufzuwärmen und so ein bisschen das Treiben vom Café aus zu beobachten, wobei die Stadt echt so ein bisschen ausgestorben war. Also ich denke mal, es lag an dem Wetter, weil Samstag ist ja an für sich kein toter Tag und schon gar nicht in so einer Großstadt wie Hamburg, aber es war einfach wirklich wirklich kalt. Ich muss sagen, ich finde Hamburg hat gerade im Winter auch etwas sehr ruhiges. Es ist nicht hektisch, es ist nicht laut, sondern eher zurückhaltend und das macht es auch angenehm, wenn du einfach mal so durch die Straßen läufst ohne konkretes Ziel, weil ja nichts wirklich überlaufen ist. Und am Nachmittag stand dann etwas an, worauf wir uns im Vorfeld schon sehr gefreut hatten. Wir haben nämlich eine Hafenrundfahrt gemacht und zwar eine längere, ich glaube, die nannte sich XXL Hafenrundfahrt, wo du dann zwei Stunden unterwegs bist. Das war mit der Abicht Elb Reederei. Und das Gute ist natürlich, dass diese Schiffe, die sind dann auch geschlossen. Also wir saßen da schon drinnen, schön im Warmen und konnten uns da so ein bisschen berieseln lassen. Zum einen von der Landschaft, wo man dann so vorbeifährt. Zum anderen, es wird natürlich auch was erzählt, bisschen was über Hamburg, generell viel über den Hafen und der Hamburger Hafen an sich ist natürlich wirklich faszinierend. Faszinierend. Das ist ja, du fährst durch den Hafen, siehst diese Container Terminals, die riesigen Schiffe, die Speicherstadt und das da kommt glaube ich immer so ein bisschen auf Ebbe und Flut drauf an. Müsst ihr also unbedingt gucken, ob man da durchfahren kann oder nicht. Ja, und dann bekommst du so wirklich ein ganz anderes Gefühl für die Stadt und Hamburg funktioniert einfach über das Wasser und das merkst du dort noch mal ganz anders, als wenn du nur zu Fuß unterwegs bist. Ja, ich muss zugeben, ich würde persönlich glaube ich nicht noch mal diese XXL Hafenrundfahrt für diese zwei Stunden machen. Also ich finde eine einstündige oder eineinhalbstündige Hafenrundfahrt hätte sich vollends gelohnt, weil das Einzige, was man dann länger hat oder mehr sieht, das ist im Prinzip, dass man noch weiter die Elbe hochfährt. Dann kannst du das Haus von Otto Walkes bewundern, dass da auf so einem Hügel die Villa steht auf so einem Hügel. Aber im Prinzip das, ich weiß nicht, ob mir das jetzt unbedingt diese fast Stunde Mehrfahrt unbedingt mehr wert wäre, dass man da durchfährt. Also man fährt jetzt nicht länger durch den Hafen oder so, sondern man fährt einfach nur die Elbe entlang und hat halt einfach ein bisschen mehr Zeit verbracht. Und ich fand relativ gesehen war das natürlich schon ein teures Vergnügen. Also die Hafenrundfahrt hat ungefähr für uns zu viert 120, 125 Euro oder sowas gekostet. Es ist nicht gerade wenig. Andererseits Hamburg ohne Hafenrundfahrt, das kam eigentlich für uns nicht in Frage. Deswegen ich würde es schon noch genauso wieder machen, nur dann glaube ich, die kürzere Fahrt buchen. Ich würde sagen, das reicht absolut. Und auf dem Schiff, wie gesagt, ihr habt alles. Es kommt auch so ein Kellner Service, also ihr könnt Getränke bestellen, es gibt so kleine Snacks, sowas wie Pommes, ich glaube Bratwurst oder sowas gab es da noch an Bord, Toiletten und so weiter, habt ihr alles, Wickelräume. Also von daher, das ist schon alles super gemacht, man kann sich da ganz gut aufhalten. Wenn das Wetter jetzt besser gewesen wäre, dann wäre es natürlich schön gewesen, raus an Deck wirklich zu gehen, aber dafür war es einfach wirklich zu kalt. Als wir da waren, nach der Hafenrundfahrt, dann erstmal noch mal kurz ins Hotel verabschiedet, aufgewärmt, uns umgezogen. Dann war ja für den Abend unser Highlight geplant, nämlich das Musical MJ, also das Michael Jackson Musical im Stage Theater an der Elbe. Und schon allein der Weg dahin ist so ein kleines Erlebnis, denn du fährst mit der Fähre rüber auf die andere Elbseite, dann ist es halt, es ist natürlich dunkel, die Stadt ist beleuchtet, du siehst Hamburg aus dieser Perspektive vom Wasser aus. Es ist einfach richtig schön gewesen und das Musical selbst hat uns wirklich total gut gefallen, viel Energie, die ganzen bekannten Songs wirklich gut gemacht, auch der Darsteller, also ungelogen von der Stimme her, von allem ist es hätte einfach Michael Jackson sein können. Es war so hammermäßig gut, wirklich, dass auch wenn man kein riesiger Musical Fan ist, dann ist das auf jeden Fall etwas, das man sich gut anschaut. Ich glaube auf der Webseite steht, dass es ab 10 Jahre geeignet ist. Und das hat jetzt mit unseren Kindern ganz gut, auch vom Alter her hingepasst und ich würde es wahrscheinlich auch so empfehlen. Also ab dem Alter ist es perfekt geeignet, wirklich super gut. Es gibt auch so Sitzerhöhungen, dass kleinere Kinder eben auch ganz gut schauen können oder auch unsere hatten jetzt so eine Art Sitzerhöhung für den Fall, dass vor uns jemand gesessen hätte, der zu groß war. Ja, aber das Gute ist, wie gesagt, es ist jetzt nicht so, dass man wie bei einem Konzert Leute alle aufspringen sieht und dass sie da tanzen und so. Das ist in gewisser Weise auch nicht erlaubt, weil man sagt eben, alle Leute, die ihre Sitzplätze gebucht haben, sollen auch in der Lage sein, das zu genießen, auch wenn sie vielleicht selber dann nicht unbedingt lange stehen können. Deswegen, also man sollte dann halt eher auf seinem Sitzplatz grooven vor sich hin, also nicht wirklich stehend irgendwie tanzen und Bildaufnahmen sind auch nicht erlaubt. Also da sind die auch rigoros gleich rumgesprungen, wenn da irgendjemand im Saal sein Handy gezückt hat und haben da sofort eingegriffen. Das Musical, das war wirklich schön. Ich kann es jedem nur empfehlen. Ich glaube es auf jeden Fall noch bis Ende diesen Jahres in Hamburg zu sehen. Wenn ihr auf die Musik grundsätzlich Lust habt, lohnt es sich. Und ja, genau, Nach dem Musical geht es dann eben wieder zurück mit der Fähre, wieder über das Wasser. Und ja, genau, da merkst du einfach noch mal, wie besonders die Stadt ist, gerade mit diesem Mix aus Wasser, Licht und dieser ruhigen, fast schon zurückhaltenden Atmosphäre. Im Sommer ist es sicherlich noch mal anders, da ist es dann wahrscheinlich noch hell um die Uhrzeit, aber im Winter, das war schon irgendwie auch relativ magisch. Und es ist schon so, dass sich natürlich, wenn alle Leute gleichzeitig von der einen Seite aufs andere Ufer da quasi wollen, dass es dann einfach so ein bisschen zu Stau auch kommt. Wir haben das so ein bisschen umgangen, weil wir haben unsere Jacken nicht abgegeben an der Garderobe, sondern wir haben die mit rein in den Theatersaal genommen und hatten die eben bei uns. Dementsprechend mussten wir dann nach dem Musical nicht noch mal irgendwie in der Garderobe anstehen und konnten direkt Richtung Fähre laufen und dadurch waren wir dann eigentlich super schnell zurück. Aber wie gesagt, habt das im Hinterkopf, wenn ihr Sachen abgegeben habt, dann dauert das alles länger und dann ist man natürlich mit der Maße an Menschen unterwegs wieder Richtung Stadtseite. Außerdem ist nicht nur das Michael Jackson Musical, sondern direkt nebenan ist auch das Musical Der König der Löwen. Und somit habt ihr eben diese beiden Konzert, also Musical Säle, die dann einfach geballt und fast gleichzeitig beginnen und auch wieder aufhören mit ihren Shows. Das ist vielleicht einfach nur mal gut, so ein bisschen zu wissen. Am Sonntag hatten wir dann gar nicht mehr so viel Zeit. Wir haben natürlich gemütlich gefrühstückt, sind noch ein bisschen gelaufen und dann auch schon wieder Richtung Flughafen gefahren. Also wir sind da mit der U Bahn gefahren. Kann ich auch nur jedem empfehlen. Wie gesagt, wenn ihr mit Bus oder Bahn fahren möchtet, das klappt in Hamburg jedenfalls aus dem, was wir so als Gefühl hatten, funktioniert das super gut. Und wenn ihr eben Richtung diesen Fleetinsel, diese Ecke seid dann seid ihr auch super schnell in der Innenstadt und könnt einfach sehr viel zu Fuß machen. Also wir haben ja das ganze Wochenende gar keine Bahn gebraucht und auch natürlich jetzt kein Auto. Ja und genau das ist eben das, was ich an solchen Wochenenden total mag. Du bist eigentlich nur kurz weg, aber hast trotzdem das Gefühl, wirklich raus gewesen sein. Du hast neue Eindrücke, viele schöne Momente und gleichzeitig ist es nicht wirklich anstrengend. Wenn ich ein Fazit ziehen müsste, würde ich sagen, Hamburg ist wirklich perfekt für diese 48 Hours, sage ich mal, diese zwei Tage so für so einen Kurztrip. Du kannst viel sehen, ohne dich zu stressen, du kannst gut essen, du hast mit dem Hafen und dem Wasser etwas, das die Stadt wirklich besonders macht und du kannst das Ganze sehr gut wirklich in so einen kurzen Trip einbauen, mal so zwischendurch und vielleicht sogar gerade auch im Winter, wenn es mal kalt ist oder auch wenn du vielleicht in den Herbst denkst, dann hat die Stadt schon eine ganze Menge eigene Stimmung, etwas ruhiger, etwas klarer, weniger überladen und das ist eigentlich genauso schön dann wie im Sommer. Wenn du also überlegst, mal wieder kurz rauszukommen, ohne lange Planung, ohne große Reise, dann setz Hamburg ruhig mal auf deine Liste. Wenn du Eindrücke von Hamburg oder generell von unseren Reisen haben möchtest, dann abonniere doch gerne meinen Newsletter. Der Link ist hier in den Shownotes, dann verpasst du nichts und wir stehen im Kontakt. Schreib mir gerne, wenn du Fragen hast, unter hallo eisezwerg de. Ich freue mich immer sehr und beantworte auch alle E Mails persönlich. In diesem Sinne, mach's gut und bis zum nächsten Mal.